Die Geschichte vom Elefanten, dem Meeting, der Internetseite, seinen Vätern und wie das alles überhaupt zusammenhängt.
Die Geschichte vom Elefanten, dem Meeting, der Internetseite, seinen Vätern und wie das alles überhaupt zusammenhängt.
Als Hans-Günter Kerstan uns vor einigen Tagen bat, anlässlich des 2. Elefantenmeetings doch einmal ein paar Sätze (genauer gesagt fünf) zum Thema Elefantenmeeting, dem Elefanten, der PRO, der FUP AG, Lucas Epret, HGKs Liebe zu Comics und Illustrationen, dem Fall der Mauer, einem dicken Betonelefanten und weiteren 200 Ereignissen für die Internetseite www.elefantenmeeting.de zu schreiben, waren wir zunächst verwirrt. Sie auch? Können wir verstehen. Wie packt man über dreißig Jahre in fünf Sätze? Wissen wir auch nicht. Aber vielleicht helfen uns ja die Historiker der SASE, die sind ja so etwas gewöhnt. Die erste Frage, die wir uns gestellt haben, war, wo wir überhaupt anfangen sollen. Irgendwo in den 1970ern oder erst 2006 - oder ganz woanders? Wir haben uns dann entschlossen mit der Idee zum 1. Elefantenmeeting anzufangen und danach noch einmal ganz von vorne. Das ist historisch zwar nicht korrekt, aber wesentlich einfacher.
Und da die ganze Geschichte nicht in fünf Sätzen zu machen ist, haben wir uns entschlossen an die Fünf zwei 00 (kein WC) zu hängen. Auch unserer Faulheit und der Geduld des Lesers wollten wir Rechnung tragen: Wir schreiben immer nur einen Teil der Geschichte und sind vielleicht kurz vor dem 2. Elefantenmeeting soweit, dass zumindest die groben Zusammenhänge klarer werden.
Die ersten Teile der „Elefantenstory“ finden Sie dann immer im Archiv unserer Homepage und einige Monate später auf der Bestsellerliste des Spiegels.
Essen, an einem heißen Julitag 2009, in der FUP AG Werbeagentur
Norbert Reidick Jürgen Hömig
Die einzig wahre Geschichte wie es zum 1. Elefantenmeeting kam
Beginnt auch an einem heißen Tag im Sommer, aber nicht in Essen sondern in Berlin. Dort sitzen Norbert Reidick und Dr. Edgar Korte in einem Straßencafe an der Friedrichstraße und sprechen über alte, glorreiche Zeiten. Beide kennen sich seit Jahren und beide haben für EDELHOFF gearbeitet. Norbert Reidick mit der FUP AG und Edgar Korte schon als Student für EDELHOFF. Schnell kommt das Gespräch auf gemeinsame alte Bekannte aus dieser Zeit, die sich zum großen Teil in alle Winde zerstreut haben. FUP arbeitet gerade für Matthis Raith, der Geschäftsführer bei Rail4Chem ist und hat den erfolgreichen Start von Alltrosan, der Firma von Dr. Ernst Baumann begleitet. Auch Edgar Korte hat Kontakt zu den beiden und noch einigen andern ehemaligen Kollegen. Im Gespräch hat Edgar Korte dann die Idee: wäre doch toll, wenn man einen Teil der alten Truppe mal wieder zusammenbekommen könnte, so eine Art Klassentreffen. Norbert Reidick ist von der Idee sofort begeistert und beide beginnen mit Überlegungen, wie man so ein Treffen organisieren könnte.
Lesen Sie in der nächsten Woche wie es weiter geht.
Wem die Namen nichts sagen muss leider warten bis die Geschichte zu Ende ist, denn dann gibt es auch ein Glossar zu dieser Geschichte.
Es geht aber auch einfacher: Sie melden sich jetzt unter www.elefantenmeeting.de an, bekommen ein Passwort und können dann nach den entsprechenden Namen und Lebensläufen suchen.
Teil 2
Wenn Edgar Korte und Norbert Reidick damals geahnt hätten, dass es bis zum ersten Treffen noch weit über ein Jahr dauern würde und wie viel Bier, Wein und Tränen bis dahin fliesen würden, wer weiß schon was dann passiert wäre. Die ersten Testanfragen waren allerdings ermutigend. Alle Befragten fanden die Idee toll und beendeten dann die Gespräche mit: „dann macht doch mal“. So ging das bis ins Frühjahr 2007. Dann kam die Politik in Gestalt von Matthias Raith ins Spiel, der inzwischen im Vorstand des internationalen Logistikunternehmens CTL in Warschau saß. Bei einem konspirativen Treffen im Essener „Lorenz“ wurden dann die ersten echten Pläne geschmiedet, wobei Matthias Raith die Angelegenheit ganz schnell auf den Punkt brachte: „Ohne Hans-Günter (gemeint ist Herr Kerstan) läuft da gar nix, ich fahre da mal vorbei“. Gesagt und fast sofort auch getan.
Da im IFEU und der SASE die Türen sowieso fast immer offen stehen, musste Mathias Raith auch keine eintreten, denn HGK war von der Idee sofort begeistert, zumal er schon seit einiger Zeit mit dem gleichen Gedanken schwanger ging. Schnell waren die Veranstalter festgelegt, Hans-Günter Kerstan, Manfred Blaurock, Dr. Joachim Knoch und natürlich Matthias Raith. Auch für die Rolle der Sekretärinnen waren schnell Norbert Reidick und Jürgen Hömig ausgemacht, zwar nicht hübsch, aber willig. Auch die Rahmenveranstaltung war kein Problem, da die ehemaligen Edelhoff-Mitarbeiter inzwischen ja fast alle in leitenden Positionen über die ganze Welt verstreut waren. Da Ulrich Freitag inzwischen Geschäftsführer der renommierten Iserlohner Privatuniversität BiTs war und diese obendrein ein passendes Hotel auf ihrem Gelände hatte, war der erste Programmpunkt schnell abgehakt. Freitagnachmittag Vorstellung der Uni durch Herrn Freitag, danach direkt ins Hotel zum wichtigsten Teil: dem fröhlichen Beisammen. Da man dann ja schon alle Leute in Iserlohn hatte, ergaben sich die Programmpunkte für den Morgen danach fast von selbst. Die Vorstellung der Firma Lobbe wurde gerne von Ernst-Peter Rahlenbeck übernommen. Dann folgte das absolute „Muss“ auf dem Programm. Es stand die Besichtigung der weltweit einmaligen Einrichtung „SASE“ an, mit dem einzigen noch freilebenden Exemplar eines Mlodochs (homo historicus moldochus).
Nach dem das alles beschlossen und die Arbeit freigiebig an die Sekretärinnen verteilt war, wurde plötzlich alles ganz leicht: Einladungslisten aufstellen, Adressen von in der Arktis verschollenen Ex-Kollegen besorgen, kleinen Internetauftritt aufbauen, Einladungen verschicken, Anmeldungen verfolgen, Werbegeschenke besorgen und solche Kleinigkeiten. Auch der Name „Elefantenmeeting“ war schnell gefunden. Da ein Internetauftritt zur problemlosen Anmeldung für das Treffen aufgebaut werden sollte, benötigte man ja auch einen Domainnamen. Da bei allen andern vorgeschlagenen Namen die Domains bereits vergeben waren, blieb nur der Name „Elefantenmeeting“ übrig, der sich aber schnell als Glücksgriff erwies und von allen positiv aufgenommen wurde. Auch nach dem ersten Treffen blieb die Internetseite bestehen und wurde ausgebaut. Aber das ist wieder eine andere Geschichte, die vielleicht am Schluss noch erzählt wird.
Am 18. Oktober 2007 war es dann soweit. Über 50 ehemalige Weggefährten trafen sich auf dem Gelände der Privatuni BiTS in Iserlohn. Leider war für Herrn Freitag aus dem Freitag ein Donnerstag geworden, was den Erfolg des 1. Elefantenmeetings aber in keiner Weise schmälerte. Alle fanden das Treffen so toll, dass beschlossen wurde, umgehend ein weiteres Elefantenmeeting - diesmal im Osten Deutschlands - zu organisieren, was am 25. September 2009 unmittelbar vor der Tür steht. Die Veranstalter sind diesmal Bernd Heimbürger und Hans-Günter Kerstan.
Tröstlich: Nicht alles verändert sich: Die Sekretärinnen sind immer noch dieselben.
Wer jetzt glaubt, nun kommen wir endlich zur eigentlichen Geschichte des Elefanten, hat sich leider getäuscht. Die ist nämlich so kompliziert, dass wir erst einen Sprung zurück ins Jahr 1975 zurück machen müssen. Frei nach dem Motto „die Geister die ich rief“ ist das die Geschichte, wie Hans-Günter Kerstan die Anfänge der FUP AG ins Haus Edelhoff holte und bis heute nicht mehr los geworden ist.
PS: Wir würden uns über weitere Anmeldungen zum 2. Elefantenmeeting am 25. September 2009 in Cottbus sehr freuen. Bei Fragen melden Sie sich direkt an Bernd Heimbürger oder Jürgen Hömig. Übrigens: mehr zum 1. Elefantenmeeting finden Sie natürlich auf dieser Internetseite.


